Raus aus dem Stillstand – Rein ins Leben!

Schwimmst du im Fluss des Lebens oder dümpelst du im Teich herum?

Hast du das Gefühl, dass Stillstand in deinem Leben herrscht? Du lebst in Gewohnheit und Routine und fragst dich, ob das das Leben ist. Ob da nicht mehr ist, etwas, das aufregender, größer, lebendiger ist, als der Alltag, den du gerade führst? Du hast Träume und Sehnsüchte, die du aber nicht zu leben wagst, du wünschst dir Veränderung, die aber doch nicht eintritt?

Herrscht Stillstand in unserem Leben, haben wir oft das Gefühl, einzugehen. Wir sind unglücklich und unzufrieden. Dabei liegt es ganz allein an uns, ob sich etwas in unserem Leben verändert oder ob es im gleichen Trott wie bisher weitegeht – wir nicht leben, sondern nur davon träumen, um dann zu sterben und nie wirklich gelebt zu haben.

Das Problem ist in den meisten Fällen, dass wir uns selbst im Weg stehen. Wir haben Angst vor dem Leben und zeitgleich sehnen wir uns nach ihm. Nach diesem „Mehr“, das es da draußen gibt und auf uns wartet.

Stillstand ist tödlich

Stillstand im Leben – der Teich auf dem du dümpelst

Wenn nur noch Gewohnheit in deinem Leben vorherrscht, hast du dich vom Strom des Lebens entfernt. Du hast dich auf einem kleinen Nebenarm davon gemacht und dich in einem Teich niedergelassen. Es dir dort bequem gemacht und dort dein Leben aufgebaut: Haus. Familie. Job. Alltag. Routine. Sicherheit. Ruhe.

Kannst du dich darin erkennen?

Auch wenn du glaubst, frei zu sein, lebst du in einem selbst erbauten Gefängnis. Zugegeben einem hübsches Gefängnis: es wachsen Gräser und Blumen um den Teich, es gibt einen Steg und ein gemütliches Haus am Ufer. Aber es ist immer noch ein Gefängnis, weil du dich nicht aus ihm heraus bewegst. Aus deiner Komfortzone, die die unsichtbaren Mauern zieht, hinter denen du dein Leben führst.

Du wagst dich nicht mehr über deine Grenzen hinaus, ja kommst nicht mal mehr an deine Grenzen heran. Deswegen herrscht Stillstand in deinem Leben.

Es gibt kein Wachstum.

Keine Veränderung.

Du dümpelst nur noch auf dem Teich herum.

Vielleicht wird dir das erst jetzt bewusst. Jetzt, wo die Ruhe und Langeweile dich so langsam zu stören beginnen.

Wenn du in einem Teich lebst, gehörst du auch zu den Menschen, die Veränderungen nicht mögen und von ihnen sehr leicht aus der Bahn geworfen werden im Vergleich zu den Menschen, die im Fluss des Lebens schwimmen.

Du bist nicht auf Veränderungen vorbereitet.

Wenn ein einziger Sturm den Teich überschwemmt, den Steg abreißt und das Ufer unter Wasser setzt, ist die Aufregung groß. Du hast kaum gelernt, dich an äußere, sich verändernde Gegebenheiten anzupassen. Du suchst Sicherheit im Außen, in deinem kleinen Gefängnis, dem Teich abseits vom Strom, ohne zu erkennen, dass du die Sicherheit nie finden wirst, weil du sie in dir tragen musst, damit sie dauerhaft ist.

Es ist nicht verwerflich, dass du in einem Teich lebst. Wir Menschen sind so. Wir bauen uns Sicherheiten auf, weil wir Angst vor dem Unbekannten haben. Aber Stillstand bedeutet irgendwann den Tod. So ist das in der Natur. Alles ist lebendig, wächst, verändert sich und passt sich immer wieder neu an die Gegebenheiten an. Alles was still steht, vergeht mit der Zeit.

Es Zeit aufzuwachen und in den Fluss des Lebens zurückzukehren. Zeit, die Lebendigkeit in dein Leben zurückzuholen und das Leben wirklich zu leben.

Der Fluss des Lebens

Das Leben passiert nicht in deinem Teich, in dem du gemächlich deine Runden drehst und jedes Ufer kennst. Das Leben passiert da draußen im großen Fluss mit den unbekannten Ufern. Mit den Stromschnellen, mit den sanften Phasen und den Sturzbächen. Es passiert im Auf und Ab des Flusslaufs mit den flachen und tiefen, den klaren und den trüben Abschnitten. Im Fluss, der alles bereit hält, dich zu entdecken und dich an den steten Wandel anzupassen, dem ein Fluss gewachsen sein muss, weil er durch die verschiedensten Gegenden fließt und Wind und Wetter ausgesetzt ist.

Das Leben passiert im Fluss, der dich einlädt, dich vom ihm tragen zu lassen, geformt zu werden von den harten und sanften Erfahrungen, die du auf dem Weg ins Meer erlebst.

Leben ist ein einziges Abenteuer.

Leben ist Veränderung. Wachstum. Leben ist Aufregung. Freude. Glück. Aber auch Trauer und Abschied. Angst. Vertrauen. Mut. Hoffnung. Anfang und Ende. Ein ewiger Kreislauf, in dem nur die Veränderung beständig ist.

Du hast Angst vor dem Leben und sehnst dich doch nach ihm. Tief in deinem Inneren ruft dich das Leben. Es ist das leise Gefühl der Unzufriedenheit, das in dir aufkommt. Die Frage, ob es nicht mehr gibt, als dieses immer gleiche, „öde“ Leben, das du gerade führst.

Die Frage nach der Lebendigkeit in deinem Leben, die auf der Strecke geblieben ist, als du in deinen ruhigen Teich gezogen bist.

Kein Stillstand, sondern Veränderung

Lass dich auf das Leben ein

Das Jahr neigt sich dem Ende zu und auch wenn ich der Meinung bin, dass man jeden Tag ein Neuanfang beginnen kann, bietet sich der Jahreswechsel an, etwas im Leben zu verändern. Viele Menschen brauchend dieses symbolische Abschließen mit dem Altem, um das Neue im Leben begrüßen zu können.

Wir nehmen das Leben leider viel zu oft viel zu ernst. Unsere Seele ist hier, um zu lernen, zu wachsen und Erfahrungen zu machen. Gib ihr und dir diese Chance.

Lass uns das Leben leichter nehmen, nicht so viel Angst haben, sondern es als Spiel betrachten. Mit wunderbaren Möglichkeiten, die wir nutzen sollten, weil wir sie haben, um zu schauen, wohin sie uns bringen. Wir müssen nur loslassen von dem Gefängnis, in das wir uns selbst gesperrt haben.

Dazu musst du nicht dein Haus oder deinen Job aufgeben. Aber in deinem Leben die Veränderung schaffen, dass du aus der Gewohnheit heraus wieder in die Lebendigkeit zurückfindest.

Ich zum Beispiel starte ins neue Jahr mit einem Yoga-Kurs. Auch wenn das Zufall war, dass er Anfang Januar beginnt, finde ich das einen schönen Start ins neue Jahr und ein Ausprobieren von etwas Neuem, von dem ich mir viel verspreche. Ich möchte auch im Hinblick auf meinen Blog viel bewegen. Rausgehen und viele Ideen umsetzen und nicht ängstlich im gewohnten Alten bleiben, weil ich mich nicht traue, etwas zu riskieren. Auch an mir möchte ich arbeiten. Seminare besuchen und eine Coaching-Ausbildung machen.

Ich will nicht nur denken, sondern tun. Mich selbst herausfordern. Neues wagen und persönlich wachsen. Erfahrungen, Erlebnisse, Abenteuer mitnehmen. Es wird das Jahr der Veränderungen. Aufbruch. Umbruch. Wachstum. Ich möchte das Leben spüren und die Lebendigkeit in mir, indem ich mich über meine Grenzen hinausbewege und erfahre, was in mir steckt, was möglich ist und was das Leben möglich macht.

Wenn du das Gefühl hast, dass dir im Leben irgendetwas fehlt, sich nichts weiterbewegt und Stillstand herrscht, alles einfach vor sich hin dümpelt, dann beweg dich.

Verändere etwas.

Hol die Lebendigkeit in dein Leben zurück, in dem du aus deinem Teich zurück schwimmst in den Fluss und dich auf das Leben einlässt.

Wo soll deine Reise hingehen? Was möchtest du im neuen Jahr erleben?

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