Lass los, woran du festhältst (Leiden Teil 3)

14 Tipps, um das Loslassen zu lernen

Loslassen bedeutet für viele Verlust und damit etwas Negatives. Wenn du aber unter einer bestimmten Situation leidest, die aktiv nicht verändert werden kann, kannst du nur durch Loslassen wieder „schmerzfrei“ und leicht werden. Wie das gehen kann, möchte ich dir im letzten Teil meiner Serie zum Thema Leiden zeigen.

Rückblick:
Teil 1: Warum Leiden eine Entscheidung ist
Teil 2: So gehst du Veränderungen in 8 Schritten an

Loslassen lernen

Leid entsteht durch Festhalten

Leiden entsteht durch das Festhalten von etwas, das du nicht loslassen willst, weil du glaubst, etwas zu verlieren, ohne das du nicht leben willst oder in deinen Augen kannst.

  • Menschen
  • Erinnerungen
  • Gewohnheiten
  • Gefühle
  • Denkmuster
  • Sicherheit

Da sich das Leben, die Umstände, Gefühle und Beziehungen aber immer wieder ändern, wirst du im Laufe deines Lebens zwangsweise mit Abschieden konfrontiert. Wenn du dann nicht loslässt, bindest du eine Last an dir fest, die so schwer wiegt, dass sie dir das Weiterkommen im Leben schwer bis unmöglich macht. Du hast das Gefühl, das Leben dreht sich weiter und du kommst nicht hinterher. Du bist unglücklich und leidest.

Aber nicht nur an Dingen, die du nicht mehr halten kannst, hältst du fest, sondern manchmal auch an Dingen, die du zwar halten kannst, aber dir überhaupt nicht gut tun.

In beiden Fällen ist das Weiterkommen im Leben mit Leid behaftet. In beiden Fällen bist du unglücklicher als ohne die Last – du weißt es oft nur nicht, weil du nicht mal weißt, dass und woran du festhältst.

Woran halte ich fest

Festhalten hat oft mit Angst zu tun. Angst etwas zu verlieren, das du zum Leben und Glücklichsein brauchst. Wenn es geht, befürchtest du:

  • Dein Leben alleine nicht zu schaffen
  • Eine neue Situation nicht zu schaffen
  • Nicht mehr glücklich zu werden

Deine Gedanken sind so festgefahren auf diese Situation, die sich zu ändern droht, dass du keinen Blick mehr für ein anderes Leben hast.

Epiktet sagt, man darf ein Schiff nicht an einen einzigen Anker und das Leben nicht an eine einzige Hoffnung binden. Wenn ein Abschied kommt, denn du nicht akzeptieren kannst, hast du aber genau das getan. Dein einziger Halt hat sich gelöst und du weißt nicht, wie du ohne ihn Leben sollst und wie du nicht untergehst.

Festhalten hat oft auch mit Haben-wollen zu tun. Nicht der Verlust von etwas Unausweichlichem, sondern dein unbändiger Wunsch, etwas Bestimmtes zu besitzen. Nur das. Nur mit dem, wirst du glücklich. Etwas anderes kommt nicht in Frage. Du hast dein Schiff nicht an einen einzigen Anker, aber auf ein einziges Ziel gelenkt, das nun untergeht oder bereits untergegangen ist. Du treibst ziellos umher, weil du kein neues Ziel findest.

Warum festhalten schadet

  • Du bist abhängig
    Du hast dich abhängig von einem Halt gemacht. Du zweifelst an deiner Kraft und Fähigkeit, dein Leben alleine meistern zu können.

  • Du leidest
    Wenn du an etwas festhältst, dass dir nicht gut tut oder du nicht halten kannst, bist du unglücklich.

  • Du bist unfähig
    Die Welt dreht sich und du bist unfähig, mitzukommen, weil du dich an etwas bindest, dass sich nicht mit dreht. Du hinderst dich an deiner eigenen Entwicklung.

  • Du verpasst Chancen
    Wenn du dich nur auf eine Sache konzentrierst, verpasst du Chancen, die sich dir bieten und die vielleicht dein größtes Glück wären.

  • Du genießt das Leben nicht
    Wenn du an etwas festhältst, kreisen deine Gedanken um Vergangenheit oder Zukunft. Denn im Hier und Jetzt, kannst du an nichts festhalten. Und vor lauter Unglücklichsein verpasst du die Schönheit des Lebens.

  • Du verlierst ständig an Kraft
    An etwas festzuhalten, das du verloren hast, raubt dir deine Kraft. Du bist so unglücklich über den Verlust, dass die Traurigkeit deine Energie zehrt.

  • Du brauchst länger an dein Ziel
    Wenn du an etwas festhältst,  konzentrierst du dich so sehr auf das Ziel, dass du dem Weg nur die Hälfte deiner Aufmerksamkeit schenken kannst und langsamer vorankommst.

Abschied nehmen

So lernst du, loszulassen

  1. Akzeptiere, was du nicht ändern kannstDas sagt sich so leicht, aber muss geübt werden. Wie schon im Teil 1 beschrieben: Wenn du etwas ändern kannst, ändere es, wenn du es nicht ändern kannst, ändere deine Einstellung über die Sache. Nur so hältst du nicht an ihr fest. Nur so wirst du nicht mehr leiden.

    Wenn ein Problem gelöst werden kann, warum unglücklich sein? Und wenn es nicht gelöst werden kann, was macht es dann für einen Sinn, unglücklich zu sein? Zen Weisheit

  1. Nimm Menschen so an, wie sie sind
    Habe keine Erwartungshaltung an andere Menschen. Oft interpretiert man die eigenen Wünsche in seine Mitmenschen und ist enttäuscht, wenn sie nicht so sind, wie man es gerne hätte. Wenn du Menschen nicht nach deinen Wünschen erschaffen willst, sondern sie so sein lässt, wie sie sind, entstehen keine Erwartungen und du wirst nicht leiden, weil du an keiner Vorstellung festhältst, die jemand nicht erfüllen kann.

  1. Höre auf dein Bauchgefühl
    Wenn du merkst, dass dein Festhalten aus einer größeren Angst herrührt, dann höre auf dein Bauchgefühl. Willst du tief im Inneren alles so belassen, wie es ist oder wünschst du dir ein Loskommen von dieser Situation? Dann bedeutet es den Schritt ins Unbekannte zu gehen.

  1. Verabschiede dich mit gutem Gefühl
    Versuche den Verlust positiv zu sehen. Betrachte ihn nicht als Verlust, sondern als Geschenk. Was hast du gewonnen?

    • Wunderbare Gespräche / Wohlgefühl / Zusammenhalt
    • Gewachsen an Erfahrung

    Verwandele deine Traurigkeit in Dankbarkeit.

  1. Lerne aus der Vegangenheit
    Manchmal redet man sich Dinge schön, die einem in Wirklichkeit gar nicht gut getan haben, oder man hält sie fest, ohne zu überlegen warum es zum Abschied kam. Lerne deine Lektion und mach dir bewusst, dass der Abschied sein Gutes hat.

    • Was war nicht so schön an Vergangenem?
    • Was möchtest du hieraus in der Zukunft anders und besser haben?
  1. Konzentriere dich auf die guten Dinge

    „Die Qualität deines Lebens hängt von der Qualität deiner Aufmerksamkeit ab. Auf was auch immer du deine Aufmerksamkeit richtest, wird wichtiger in deinem Leben werden.“ – Deepak Chopra

    Wie oft wird ein „gut“ bei der Frage „Wie geht’s dir?“ mit Wörtern wie „eigentlich“, “soweit“ und „ganz“ relativiert, damit die Hintertür zum Leid offen gehalten werden kann. Wie oft suchen wir das Problem und konzentrieren uns darauf? Wenn du dich mit gleicher Aufmerksamkeit dem widmen würdest, was du hast und dich erfreut, würdest du viel weniger leiden. Du würdest Negatives loslassen und frei sein für die guten Dinge.

  1. Werde selbstbewusster
    Wenn du selbstbewusster wirst, lernst du, dir mehr zu vertrauen. Die Angst loszulassen beherrscht dich nicht mehr, weil du weißt, dass du nicht abhängig von etwas oder jemandem bist. Du weißt, dass du es selbst kannst.

  1. Tu dein Bestmöglichstes
    Es gibt Ergebnisse, die du nicht beeinflussen kannst. Was du tun kannst ist, dein Bestmöglichstes zu geben. Wenn du das getan hast, kannst du ruhigen Gewissens loslassen, denn mehr konntest du nicht tun. Du würdest alles ganz genauso wieder machen. Habe Vertrauen, dass zu dir kommt, was zu dir kommen soll, im Moment gibt es nichts für dich zu tun – außer zu leben.

  1. Verzeihe anderen
    Nicht loslassen können kommt oft davon, dass du eine bereits vergangene Situation nicht ruhen lässt. Du wurdest verletzt und kannst das nicht vergeben. Du hältst an deinem Schmerz fest. Lerne zu verzeihen um deinetwillen. Auch wenn du keine direkte Entschuldigung bekommen hast. Schließe ab und lass die Vergangenheit ruhen. Oder suche das Gespräch auf, wenn du es nicht erträgst. Aber schließe ab und lass los.

  1. Verzeihe dir selbst
    Festhalten kommt auch von einer harten Richtung dir selbst gegenüber. Du kritisierst dich immer wieder und kannst dir nicht vergeben, dass du nicht so bist, wie du es gerne hättest. Verzeihe dir und nimm deine Schwächen an. Lerne, sie zu lieben. Dann kannst du loslassen von Idealen, die du vielleicht nie erreichen wirst.

  1. Lebe in der Gegenwart
    Wer unglücklich ist und leidet, lebt nicht in der Gegenwart. Er hält sich an Dingen fest, die in der Zukunft oder Vergangenheit liegen. Löse dich von dem stetigen Drang über Dinge nachzudenken, die außerhalb deines Einflussvermögens liegen.

    • Sei bewusst bei der Aufgabe, die du gerade machst
    • Nimm dir Zeit, das Leben zu genießen
    • Sei achtsam und nimm wahr, was um dich passiert
    • Fühle in dich hinein

    Wenn du im Hier und Jetzt lebst, kannst du an nichts festhalten und kannst demnach nicht unglücklich sein.

  1. Sei dankbar für das, was du hast
    Du kannst nicht gleichzeitig traurig und glücklich sein. Wenn du dankbar bist, erschaffst du ein positives Gefühl in dir. In dem Moment lässt du das los, woran du dich traurig festhältst. Je öfters du dankbar bist, desto besser lernst du, loszulassen.

  1. Konzentriere dich auf den Weg
    Wenn du deine Aufmerksamkeit auf das richtest, was du tust, wird sich dein Ziel wie von selbst ergeben. Wenn du aber nur auf dein Ziel blickst, ohne auf den Weg zu achten, kannst du nicht mit voller Aufmerksamkeit gehen.

    Achte nicht auf das Ergebnis, das Ergebnis ist nicht wichtig – aus dem Zen-Buddhismus

  1. Konzentriere dich auf dein Leben
    Wenn du dich oder dein Leben vergleichst, wirst du immer jemanden finden, der besser, schöner und erfolgreicher ist. Du wirst immer etwas finden, das du nicht hast. Konzentriere dich auf dein Leben. Erschaffe dir dein schönstes Leben mit deinen Mitteln. So wirst du nicht an Dingen festhalten, die unerreichbar für dich sind.

Kunst des Lassens

Werde frei – und leicht

Der Schüler ging zum Meister und fragte ihn:
„Wie kann ich mich von dem, was mich an die Vergangenheit heftet, lösen?“
Da stand der Meister auf, ging zu einem Baumstumpf und umklammerte ihn
und jammerte: „Was kann ich tun, damit dieser Baum mich losläßt?“
– aus dem Zen-Buddhismus

Nicht die Dinge halten dich fest, sondern deine Gedanken daran. Nicht etwas lässt dich nicht, sondern du lässt dich selbst nicht. Wenn du das erkennst, kannst du lernen, loszulassen und dich von deinem Leiden befreien.

Woran du auch festhältst, frage dich:

  • Was bezweckst du damit?
  • Tut es dir gut?

Loslassen heißt nicht vergessen. Loslassen heißt auch nicht Verlust. Nur, wenn du es zu einem Verlust machst. Konzentriere dich auf das, was du durch das Loslassen gewinnst.

Wenn dir bewusst wird, dass du nichts im Leben halten kannst, lernst du das, was du hast, zu genießen und zu schätzen. Du lernst, wenn etwas geht, es in Dankbarkeit zu verabschieden – und du wirst nicht mehr unglücklich leiden.

Du wirst Platz schaffen für Neues, Raum haben, dich zu entfalten und Energie haben, von der du schöpfen kannst.

Wirf deine Last ab. Breite deine Flügel aus und fliege.
Lebe dein wahres Selbst und werde glücklich.

Wie schaffst du es, loszulassen? Konnte ich dir hilfreiche Tipps geben? Ich freue mich über deine Erfahrung!


Weiterführende Links:

  • Wie man in der Liebe loslassen lernt, erfährst du auf dem Blog Lapuco.de
  • Frank und Anita schreiben auf ihrem Blog „sich leben“, wie du einfach loslassen kannst.

4 Antworten auf Lass los, woran du festhältst (Leiden Teil 3)

  1. S. sagt:

    Hallo, folgendes lähmt mich seit Jahren und raubt jegliche Energie für Neues. Ich habe mir ein zweites Kind gewünscht, aber die Umstände haben es zuerst nicht zugelassen. Als die Umstände soweit gut waren, fühlte sich mein Partner zu alt und nicht mehr in der Lage, neu anzufangen. Ich liebe ihn, versuche Verständnis aufzubringen und habe mich dazu entschieden, den Weg mit ihm und unserem einen Kind gemeinsam weiter zu gehen. Trotz dieser Entscheidung schaffe ich es nicht, loszulassen. Es quält uns immer wieder. Weil ich immer wieder traurig bin und ihm das Gefühl gebe, es/er reicht nicht aus. Was kann ich tun, damit wir nicht auf Dauer kaputt gehen oder aus Verzweiflung neue Chancen nehmen? Wie kann man dem Partner, der nicht böswillig oder vorsätzlich gehandelt hat, vergeben und von dem eigenen Traum Abschied nehmen? Das Gefühl
    , es hätte ändern zu können, wenn er mir zuliebe anders gehandelt hätte, ist leider immer noch da. Das Gefühl, dass ich jetzt offener für neue Lebensinhalt (eigenes Haus, Jobwechsel) und nicht so innerlich blockiert wäre. Nach wie vor möchte ich einen gemeinsamen Weg finden, mich nicht trennen. Aber glücklich, leicht und frei gemeinsam leben!

    • Bettina sagt:

      Hallo,
      vielen Dank für Ihre Ehrlichkeit. Ich habe eine Weile überlegen müssen, da Ihre Situation nicht leicht ist und antworte daher erst jetzt. Ich finde Ihr Anliegen sehr bewegend und finde es schön, dass Sie nach Freiheit suchen, Freiheit von Ihren belastenden Gedanken.

      Sie sagen selbst, dass Sie Ihrem Mann ein Stück weit die Schuld für Ihr Unglücklichsein geben, auch wenn Sie das nicht wollen. Er spürt das, fühlt sich dadurch tatsächlich schuldig und hat Mitleid mit Ihnen, was das gesamte Leid – seines und Ihres – verstärkt.

      Sie müssen erkennen, dass Ihr Mann keinerlei Schuld trägt. Ihr Mann hat eigenverantwortlich für sich gehandelt und entschieden, dass er der Belastung nicht gewachsen wäre und sich durch die Ablehnung eines zweiten Kindes geschützt. Auch Sie haben eigenverantwortlich für sich selbst gehandelt und entschieden, auf ein Kind zu verzichten und die Beziehung fortzuführen und die kleine Familie, die sie jetzt sind, zu akzeptieren. Jeder ist nur und ausschließlich für sich selbst verantwortlich. Auch wenn man in einer Partnerschaft lebt.

      Sie haben von sich auf Ihren Traum verzichtet. Daher dürfen Sie Ihrem Mann keine Schuld geben und er sich nicht schuldig fühlen. Und ist es nicht egoistisch von Ihnen zu glauben, dass er sich hätte zurückstellen müssen, um Sie glücklich zu machen? Er ist nicht für Ihr Glück verantwortlich, auch wenn Sie beide zusammenleben. Er ist nur für sein eigenes Glück verantwortlich, sowie Sie es für Ihres sind. Ich möchte nicht hart klingen, ich möchte es Ihnen nur verständlich machen, damit Sie die Schuldzuweisung leichter loslassen können. Wenn Sie und Ihr Mann das erkennen, kann ihr Mann sich von dem Schmerz lösen, den er glaubt, Ihnen zugefügt zu haben und Sie sich von der Schuld, die Sie ihm, wenn auch unbeabsichtigt, geben.

      Der Grund Ihres Leidens liegt darin, dass Sie an einem Gedanken hängen, von dem Sie glauben, dass er Sie glücklich gemacht hätte: Ein zweites Kind. Nehmen Sie sich bitte Zeit und überlegen Sie sich, ob es wirklich wahr ist, dass Sie ein weiteres Kind wollen? Von ganzem Herzen und mit allen Konsequenzen. Wären Sie mit einem weiteren Kind glücklicher? Oder ist es wahr, dass Sie auf die wunderbare Beziehung mit Ihrem Mann und dem einen Kind nicht verzichten wollen? Führen Sie, wenn nötig, eine Liste mit Für und Wider, um die Klarheit zu fördern.

      Sie haben sich so mit dem Gedanken identifiziert, ein weiteres Kind würde sie glücklich machen, dass Sie kaum ohne diesen Gedanken leben können. Aber Sie sind nicht Ihre Gedanken. Sie müssen ihnen nicht glauben. Ihr Gedanke sagt Ihnen: „Ich will ein zweites Kind. Damit wäre ich glücklich geworden. Jetzt fehlt mir was.“ Nur wenn Sie diesem Gedanken für wahr halten, leiden Sie, weil die Tatsache eben eine andere ist.Versuchen Sie, Gedanken als Gedanken zu erkennen, denen Sie nicht glauben müssen.

      Fragen Sie sich, sobald ein Gedanke auftaucht: ist der Gedanke hilfreich oder störend, löst er ein schlechtes oder gutes Gefühl in mir aus? Wenn er Ihnen nicht gut tut, dann versuchen Sie, ihn loszulassen und ihm nicht Ihre Aufmerksamkeit zu schenken. Wie ein Radiosender, dem Sie nicht immer zuhören, können Sie Ihren Gedanken nicht zuhören. Lassen Sie sie reden und beachte sie nicht. So lösen Sie sich mit der Identifikation mit dem Gedanken, nur mit einem weiteren Kind glücklich geworden zu sein und können frei werden. Das ist nicht einfach und erfordert Übung, aber es ist ein Weg raus aus dem zwanghaften Denken, das Ihnen Leid verursacht. Vielleicht hilft Ihnen dazu auch dieser Artikel: http://kreativgedacht.de/mit-gedanken-identifizieren/

      Eine weitere Möglichkeit sich mit der Identifikation mit diesem Gedanken zu lösen und vor allem, wenn es Ihnen schwer fällt, Ihre Gedanken loszulassen, ist Leben in der Gegenwart. Beginnen Sie, Tag für Tag in der Gegenwart zu leben. Das, was ist, wertzuschätzen. Ihren Mann und ihr eines Kind. All das, was sie an ihrer Familie und den einzelnen Personen haben. Sobald sie sich etwas anderes wünschen, wertschätzen sie nicht mehr das, was sie haben. Wenn Sie die Aufmerksamkeit auf die Gegenwart lenken, das annehmen, was ist, weil Sie sich dieser Situation nicht entziehen können, löst sich der Wunsch, in einer anderen Situation sein zu wollen.

      Ich hoffe, ich konnte Ihnen ein wenig helfen, mit der Situation besser umzugehen.
      Ich würde mich freuen, von Ihnen zu hören!

      Alles Liebe und Gute
      Bettina

  2. Szur Maja sagt:

    Hallo ,ich hab mir alle 3 teile intensiv durch gelesen.
    Wie es schon gesagt wurde,es ist alles leichter gesagt als getan.
    Ich kann auch Nicht loslassen. Was mich sehr traurig macht und mich in meiner jetzigen Situation sehr festhält. Würde mich über eine Rückmeldung sehr freuen.

    • Bettina sagt:

      Hallo Maja,
      danke für deine offenen Worte. Ja, leider ist es leichter gesagt als getan, aber leider ist es auch der einzige Weg, um wieder glücklich zu werden. Woran hältst du denn fest und wie hast du das Loslassen schon versucht?

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